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Eltern-/Schülerinfo16 | 2020/2021

Eltern-/Schülerinformation | Rückkehr zum täglichen Präsenzunterricht ab 07.06.2021
Stand: 06.06.2021 | 16.00 Uhr

Sehr geehrte Sorgeberechtigte,
liebe Schülerinnen und Schüler,

nach der positiven Entwicklung der Inzidenzwerte für den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt hat das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport die Öffnung der Schulen in Phase GRÜN (Regelbetrieb mit primärem Infektionsschutz) ermöglicht. Wir erhielten die verbindliche Information am Freitag (04.06.2021) durch das Staatliche Schulamt Südthüringen und beendeten daher an diesem Tag den Wechselunterricht, um den eingeführten Rhythmus unterrichtstechnisch und inhaltlich sinnvoll abzuschließen.

Nun freuen wir uns darauf, am Montag, dem 07.06.2021, wieder alle Schülerinnen und Schüler zusammen begrüßen zu dürfen. Der Unterricht beginnt am 07.06.2021 um 8.00 Uhr mit einer Klassenlehrerstunde.

Alle Jahrgangsstufen werden wieder vollzählig am Präsenzunterricht unter Pandemiebedingungen teilnehmen können. Voraussetzung dafür bleibt zweimal wöchentlich die Testpflicht in der Schule bzw. die Vorlage eines Zertifikats einer Testeinrichtung und die Einhaltung aller aktuellen Hygienebestimmungen.

Dabei werden zunächst die aktuellen Stundenpläne weiter gelten. Die Stunden für den klassenübergreifenden Unterricht (z. B. Wahlpflichtfach) werden wieder schrittweise in die Stundenpläne aufgenommen. Damit werden Stundenplanänderungen verbunden sein, über die die Klassen individuell informiert werden. Auch der Sportunterricht kann ab der kommenden Woche wieder in der Turnhalle und ohne Maske durchgeführt werden.

Über die genaue Organisation des Schulalltages (bspw. versetzte Pausenzeiten) informieren Sie/Euch die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, an die Sie sich ebenfalls bei bestehenden Unklarheiten wenden können.

Wir hoffen sehr, dass die Planungen möglichst lange Geltung haben. Trotzdem ist immer alles unter Vorbehalt zu verstehen, auf kurzfristige Änderungen müssen und werden wir reagieren. Bitte studieren Sie täglich - möglichst auch immer früh vor dem Losgehen - den Vertretungsplan. Die aktuellen Umstände erfordern manchmal sehr kurzfristiges Handeln.

Bitte beachten Sie/ beachtet auch, dass am 8. Juni sowie 14. Juni die BLF der Klassenstufe 10 stattfindet. Für diese hat das TMBJS besondere (Corona-bedingte) Regelungen erlassen, die zu erhöhtem Raumbedarf und mehr Aufsichten führen. Um die entsprechende Organisation der Prüfungen abzusichern, müssen wir am 08.06.2021 ggf. für einzelne Klassen den Präsenzunterricht aussetzen.

Am 14. Juni ist zugleich Hauptprüfungstag (mündliche Abiturprüfungen). An diesem Tag haben die Jahrgangsstufen 5 bis 11 (auf Beschluss der Schulkonferenz) unterrichtsfrei. Innerhalb der Schule müssen alle in der Schule tätigen Personen den schulischen Hygieneplan strikt einhalten und die Hygieneregeln beachten. Dazu gibt es Belehrungen durch die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer und umfangreiche Aushänge im Schulhaus.

Zentral bei diesen Hygieneregeln sind: Abstand halten – Hygiene beachten/Hände desinfizieren - Alltagsmasken tragen - Klassenräume lüften!

Einige zusätzliche Informationen dazu möchten wir Ihnen/Euch auf diesem Wege geben:

Festlegungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB)

Vorerst besteht noch die Pflicht zum Tragen einer MNB für alle Schülerinnen und Schüler sowie das pädagogische Personal in der Schule situationsabhängig (z. B. im Schulgebäude, sofern der Mindestabstand nicht gewährleistet werden kann) und für die Schülerbeförderung. Im Unterricht entfällt für die Klassenstufen 5-6 die Maskenpflicht. Für alle Schülerinnen und Schüler ab der 7. Jahrgangsstufe besteht auch im Unterricht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung (FFP2-Maske oder OP-Maske). Es wird vom Lehrpersonal darauf geachtet, dass regelmäßig gelüftet wird. In den Lüftungspausen kann die Maske dann jeweils am Platz auch abgenommen werden. Bei der Essenseinnahme entfällt die Verpflichtung, wobei die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 m sicherzustellen ist. Über weitere Ausnahmen von der Verpflichtung im Einzelfall entscheidet die Schulleitung nach pflichtgemäßem Ermessen.

Sobald die Inzidenzwerte im Landkreis 5 Werktage unter 35 sinken, entfällt auch die Maskenpflicht für die Jahrgangsstufen 7 bis 11 im Unterricht.

Testungen

Für Schülerinnen und Schüler gilt die Testpflicht, d. h. die Teilnahme am Präsenzunterricht ist erlaubt, wenn ein negatives Testergebnis auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorgewiesen werden kann.

Der Nachweis kann geführt werden

  • a) durch ein negatives Testergebnis der zweimal wöchentlichen Selbsttestung in der Schule
  • b) durch die Vorlage eines negativen Testergebnisses
    • a. einer PCR-Testung (nicht älter als 48 Std.)
    • b. einer Bescheinigung nach § 9 Abs. 8 der ThürSARS-CoV-2-IfS-MaßnVO in der Fassung vom 31.03.2021 (nicht älter als 24Std.)
  • c) durch die Bestätigung über eine vollständige Impfung (älter als 14 Tage) bzw. über eine Genesung (älter als 28 Tage und jünger als 6 Monate).

Schülerinnen und Schüler, die sich keiner Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 unterziehen, verbleiben im häuslichen Lernen, mit Ausnahme des Erbringens von Prüfungen und Leistungsnachweisen. Diese finden ohne Vermischung getesteter und ungetesteter Schülerinnen und Schüler in Präsenz statt.

Die Testung und Erfassung des Status erfolgt am 07.06.2021 in der ersten Unterrichtsstunde. Für Schülerinnen und Schüler, welche an diesem Tag gesundheitsbedingt fehlen, wird dies an ihrem ersten Unterrichtstag erfolgen.

Präsenzpflicht und Betretungsverbote

Es besteht auch weiterhin die Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler, sich vom Präsenzunterricht befreien zu lassen. Schüler, die Risikomerkmale eines schweren Krankheitsverlaufs bei einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 tragen, werden auf formlosen Antrag bei der Schulleitung von der Teilnahme am Präsenzunterricht befreit; die Verpflichtung zurTeilnahme an Prüfungen und Leistungsnachweisen bleibt davon unberührt.

Sofern eine Schülerin bzw. ein Schüler bereits einen vollständigen Impfschutz gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 aufweisen kann, ist sie/er verpflichtet, ein aktuelles ärztliches Attest vorzulegen, mit dem das bestehende erhöhte Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs bei einer Infektion mit dem Coronavirus unter Berücksichtigung einer bereits erfolgten Impfung gegen das Coronavirus bescheinigt wird.

Schülerinnen und Schüler können in Einzelfällen von der Teilnahme am Präsenzunterricht befreit werden, wenn ein dem Haushalt der Schülerin/des Schülers angehöriges Familienmitglied Risikomerkmale für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 trägt; die Verpflichtung zur Teilnahme an Prüfungen und Leistungsnachweisen bleibt davon unberührt.

Sofern eine Schülerin bzw. ein Schüler von der Teilnahme am Präsenzunterrichtbefreit werden möchte, ist ein aktuelles ärztliches Attest vorzulegen, mit dem das bestehende erhöhte Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs bei einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bei dem Haushalt angehörigen Familienmitglied unter Berücksichtigung einer bereits erfolgten Impfung gegen das Coronavirus bescheinigt wird.

​Am Präsenzunterricht dürfen nicht teilnehmen:

  1. Personen, die positiv auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 getestet worden sind,
  2. Personen mit erkennbaren Symptomen einer COVID-19-Erkrankung:
    1. 1. Kinder mit gastrointestinalen Symptomen (erhebliche Bauchschmerzen, Durchfall,Erbrechen);
    2. 2. Kinder mit Kopf- und Gliederschmerzen;
    3. 3. Personen mit Störung des Geruchs- bzw. Geschmackssinns;
    4. 4. Personen mit schweren respiratorischen Symptomen wie akuter Bronchitis, Pneumonie, Atemnot oder Fieber über 38 Grad Celsius;
    5. 5. Personen mit respiratorischen Symptomen (trockener Husten, Schnupfen, Fieber), wenn zusätzlich
      1. a) ein enger Kontakt zu anderen Personen in der Einrichtung oder während des Angebotes zu erwarten ist; oder
      2. b) einer Exposition gegenüber dem Virus wahrscheinlich ist, insbesondere, wenn eine Verbindung zu einem bekannten Ausbruchsgeschehen besteht.

Das Betretungsverbot nach Nr. 1-5 gilt nicht für Kinder mit Rhinorrhoe (laufender Nase) oder verstopfter Nasenatmung (ohne Fieber), gelegentlichem Husten, Halskratzen oder Räuspern, die gemäß der Beurteilung eines Elternteils oder Betreuungsperson nicht auf eine beginnende akute Atemwegsinfektion hinweisen.

Betretungsverbote gelten außerdem für Personen, die direkten Kontakt zu einer nachweislich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person hatten und daher als Ansteckungsverdächtige im Sinne des § 2 Nr. 7 IfSG gelten, dürfen die Einrichtungen nicht betreten.

Auch in Stufe GRÜN organisieren die Schulen den Schulbetrieb so, dass unnötige Kontakte vermieden werden. Daher müssen sich einrichtungsfremde Personen vor Betreten der Schule bei der Schulleitung (im Schulsekretariat) anmelden. Die Schulleitung entscheidet über den Zutritt.

Sehr geehrte Eltern, sehr geehrte Sorgeberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler,

wir hoffen, dass wir in diesem Modell bis zum Schuljahresende weiterarbeiten können und freuen uns bereits sehr darauf, euch alle wieder beisammen zu haben.

Sollten Sie Fragen zu den Hinweisen haben, wenden Sie sich jederzeit vertrauensvoll an die Schule. Sie erreichen uns unter 03672-46590 oder über die bekannten dienstlichen E-Mail-Adressen.

Mit besten Wünschen für eine erfolgreiche Schulzeit bis zu den Sommerferien verbleibe ich mit herzlichen Grüßen

Ihre/Eure Schulleiterin
gez. Alexandra Fischer

Rudolstadt, 06.06.2021 | 16.00 Uhr

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