Sie sind hier: HAUPTNAVIGATION » Schulinfos » Fachschaften » ETHIK / RELIGION » Ethik-Exkursion 2015

Ethik-Exkursion der 6. Klassen nach Erfurt im Juli 2015

Sechstkl√§ssler erkunden Spuren j√ľdischen Lebens in Erfurt

Schon zu einer Tradition f√ľr die Fachschaft Ethik/Religion des Gymnasiums Fridericianum geworden ist die Exkursion der Sechstkl√§ssler nach Erfurt.

Nachdem die Sch√ľler im Unterricht bereits viel √ľber die Grundlagen der j√ľdischen Religion gelernt hatten, bekamen sie am Dienstag, den 07.07.2015, Gelegenheit, ihr Wissen zu vertiefen und vor Ort St√§tten j√ľdischen Lebens kennenzulernen.

In drei Gruppen, die von den Ethiklehrern Frau Wirant, Frau Ständner, Frau Moussaoui, Herrn Swirszczuk sowie zwei Lehramtsstudenten begleitet wurden, besuchten die Fridericianer die Mikwe, die Kleine Synagoge und die Alte Synagoge.

An der in unmittelbarer N√§he der Kr√§merbr√ľcke gelegenen Mikwe, dem j√ľdischen Tauchbad, erfuhren die Sch√ľler von Stadtf√ľhrerin Franziska Bracharz, wie die Erfurter Juden im Mittelalter lebten. Aufgrund des hochsommerlichen Wetters verlegte sie ihr Quiz kurzerhand in den Fluss Gera, was eine willkommene Erfrischung f√ľr die Kinder war.

In der Kleinen Synagoge, dem Zentrum des Erfurter Gemeindelebens, konnten sie die Elemente, die typisch f√ľr die Einrichtung von Synagogen sind, erkennen und ausprobieren, wie ein j√ľdischer Gottesdienst abl√§uft bzw. j√ľdische Gebetskleidung anlegen. Au√üerdem bestand die M√∂glichkeit, mehr √ľber den Ablauf bestimmter Feste zu erfahren sowie zus√§tzliche Fragen zu stellen.

Der H√∂hepunkt der Exkursion war der Besuch der Alten Synagoge, welche die √§lteste mittelalterliche Synagoge Europas ist, die bis zum Dach erhalten ist. Mit Frageb√∂gen und iPods ausgestattet, erkundeten die Sch√ľler das Museum selbstst√§ndig. Besonders sehenswert dort ist der vor einigen Jahren bei Bauarbeiten gefundene j√ľdische Schatz.

Alles in allem bot dieses Lernen am anderen Ort die M√∂glichkeit, einen realistischeren Einblick in die j√ľdische Religion zu bekommen und somit in Zukunft anderen Menschen mit mehr Hintergrundwissen und Verst√§ndnis entgegenzutreten.

G. Moussaoui, 07/2015

Impressionen