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SCHULBRÜCKE WEIMAR - 2007, 2008

Die SchulBrĂŒcke Weimar ist ein seit Herbst 2002 jĂ€hrlich stattfindendes Jugendprojekt mit wechselnden Themen, das die Deutsche Nationalstiftung initiiert hat und das sie in Weimar zusammen mit der EuropĂ€ischen Jugendbildungs- und JugendbegegnungsstĂ€tte Weimar durchfĂŒhrt. Bei der SchulBrĂŒcke treffen sich SchĂŒler LĂ€ndern EUROPAS zu einer Projektwoche in Weimar oder Herzogenrath bei Aachen. Ihr Ziel ist es, die bislang erworbenen FĂ€higkeiten und Kenntnisse der SchĂŒler zu erweitern; zudem soll sie natĂŒrlich auch noch Spaß machen!

FĂŒr 8 SchĂŒler der zukĂŒnftigen 10. und 11. Klassen des Gymnasium Fridericianum beginnt die Vorbereitung auf dieses internationale Treffen bereits Wochen vorher, organisiert durch ihre Betreuer Frau Gerber und Herrn Swirszczuk. Bei den Treffen 2007 und 2008 waren SchĂŒler aus Amsterdam, einer deutschen Schule in London, von zwei Schulen in Polen, einer Schule aus Slowenien und unserem Fridericianum beteiligt. WĂ€hrend dieser Tage haben die SchĂŒler viel und intensiv lĂ€nderĂŒbergreifend gearbeitet.So wurde die Geschichte Europas in einem Zeitstrahl erarbeitet. Zentrale Inhalte der international besetzten Gruppen waren dabei die Themen Bildung, Krieg und Frieden, Wirtschaft sowie Menschenrechte.

Jede der SchĂŒlergruppen hatte auch die Möglichkeit, ihr Land, ihre Schule und ihre Region vorzustellen. Die Exkursionen durch Jena, Weimar, Hezogenrath und Aachen brachten uns die historischen, kulturellen und politischen BezĂŒge dieser StĂ€dte zu Europa nahe.

Ein besonderer Höhepunkt in der Woche war der Besuch des ehemaligen BundesprĂ€sidenten Richard von WeizsĂ€cker, der sich einer Fragerunde zum Thema Europa stellte und danach noch zum Essen blieb, wo er mit vielen Jugendlichen ganz persönlich redete. Die Seminarleiter Dr. Fr. Reinhardt und Thomas von der Gönna sowie die Mitarbeiter der EJBW Weimar hatten ein perfekt organisiertes Programm gestaltet, bei dem auch der Spaß und das persönliche Kennenlernen nie zu kurz kamen. Bei dem AbschlussfrĂŒhstĂŒck am letzten Morgen, als alle Gruppen die Tische zusammengestellt hatten, war deutlich zu sehen, wie schnell Europa zusammenwachsen kann - nĂ€mlich schon innerhalb einer Woche.