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Nationale Empfehlungen fĂŒr Bewegung und Bewegungsförderung (Bundesgesundheitsministerium 2018)

Jugendliche (12 bis 18 Jahre)

Jugendliche sollen eine tÀgliche Bewegungszeit von 90 Minuten und mehr in moderater bis hoher IntensitÀt erreichen. 60 Minuten davon können durch AlltagsaktivitÀten, wie z. B. mindestens 12.000 Schritte / Tag, absolviert werden.

Spezifische Aspekte

–– Ab dem Grundschulalter soll zur Verbesserung von Kraft und Ausdauer an zwei bis drei Tagen pro Woche eine höherintensive Beanspruchung der großen Muskelgruppen erfolgen, jeweils unter BerĂŒcksichtigung des jeweiligen Entwicklungsstands.
–– Besonderheiten, aber auch Neigungen, BedĂŒrfnisse und mögliche Barrieren der jeweiligen Zielgruppe sollen berĂŒcksichtigt werden,
z. B. Alter, Geschlecht, soziokulturelle Faktoren.
–– Bewegungsarme Kinder und Jugendliche sollten schrittweise an das Ziel herangefĂŒhrt werden, z. B. durch zunĂ€chst 30 Minuten Bewegung an ein bis zwei Tagen pro Woche. Anschließend werden der zeitliche Umfang, dann die IntensitĂ€t gesteigert. Sitzende TĂ€tigkeiten und Nutzung von Bildschirmmedien (Fernseher, Computer / Tablet, Smartphone etc.) Vermeidbare Sitzzeiten sollten auf ein Minimum reduziert werden. Neben (motorisiertem) Transport, z. B. in Babyschale oder Kindersitz, oder unnötig im Haus verbrachten Zeiten, betrifft dies insbesondere die Reduktion des Bildschirmmedienkonsums auf ein Minimum:
–– SĂ€uglinge und Kleinkinder: 0 Minuten
–– Kindergartenkinder: so wenig wie möglich, maximal 30 min. / TagGrundschulkinder: so wenig wie möglich, maximal 60 Minuten / Tag
–– Jugendliche: so wenig wie möglich, maximal 120 Minuten / Tag

BegrĂŒndung fĂŒr die Empfehlungen
Allgemeiner gesundheitlicher Nutzen von körperlicher AktivitÀt

Die Rolle der körperlichen AktivitĂ€t und der Reduktion sitzender TĂ€tigkeiten fĂŒr eine gesunde körperliche, psychosoziale und geistige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist unbestritten (Graf u. a. 2015; Timmons u. a. 2012). Körperliche AktivitĂ€t hat positive Wirkungen auf das kardiovaskulĂ€re und metabolische Risikoprofil, die motorischen FĂ€higkeiten und Fertigkeiten, die kognitive LeistungsfĂ€higkeit, die muskuloskelettale Gesundheit sowie die PrĂ€valenz von Übergewicht / Adipositas. Eine hohe Evidenz besteht fĂŒr den Zusammenhang zwischen der muskulĂ€ren Fitness als Ergebnis der körperlichen AktivitĂ€t und der Reduktion von (zentraler) Adipositas, kardiometabolischen Risikofaktoren wie z. B. Insulinresistenz, Blutdruck, Knochengesundheit sowie SelbstwertgefĂŒhl (Smith u. a. 2014); je höher die UmfĂ€nge von körperlicher AktivitĂ€t sind, desto höher wird auch der gesundheitliche Nutzen angenommen. ZusĂ€tzlich gibt es Hinweise, dass das Ausmaß an körperlicher AktivitĂ€t im Vorschulalter die Bewegungszeit im Erwachsenenalter positiv
beeinflusst (Telama u. a. 2014). Überwiegend werden in Anlehnung an die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) (WHO 2011) ĂŒber alle Altersgruppen hinweg mindestens 60 Minuten moderate bis intensive körperlicher AktivitĂ€t pro Tag empfohlen. Dies ist grĂ¶ĂŸtenteils verbunden mit dem Hinweis, dass es sich um ein Minimum handelt und mehr Bewegung auch zu einem höheren gesundheitlichen Nutzen fĂŒhrt.
FĂŒr das SĂ€uglings- und Kleinkindalter gibt es nur wenige Daten ĂŒber mögliche ZusammenhĂ€nge zwischen Bewegung und Gesundheit. Hier legen im Wesentlichen angloamerikanische Arbeitsgruppen konkrete Empfehlungen vor (NASPE 2015; O’Donovan u. a. 2010; Tremblay u. a. 2012; Tremblay u. a. 2011c). So soll im SĂ€uglingsalter die Bewegungszeit so wenig wie möglich eingeschrĂ€nkt werden,
im Kleinkind- bzw. Kindergartenalter werden 180 Minuten Bewegungszeit pro Tag – angeleitet und nicht angeleitet – empfohlen. Grundlage fĂŒr die kanadischen Empfehlungen fĂŒr die Altersgruppe von null bis vier Jahren ist ein systematisches Review von Timmons u. a. (Timmons u. a. 2012) zu folgenden Indikatoren: Auftreten von Übergewicht und Adipositas, kardiovaskulĂ€re Faktoren (u. a. Blutdruck, Lipide, Glukose und Insulin sowie EntzĂŒndungsparameter), Bewegungsapparat, motorische Entwicklung, psychosoziale Gesundheit
(Selbstkonzept, Selbstbewusstsein, AggressivitĂ€t, Verhalten etc.) und kognitive Entwicklung (u. a. Sprachentwicklung). Die Evidenzlage bewegte sich zwischen niedrig bis hoch, zeigte aber insgesamt, dass ein höheres Ausmaß an Bewegungszeit mit einer geringeren AdipositasprĂ€valenz, weniger kardiometabolischen Risikofaktoren, höherer motorischer LeistungsfĂ€higkeit, besserer Knochengesundheit,
gĂŒnstigen psychosozialen Anpassungen und einer besseren kognitiven Entwicklung verbunden ist. Über die genaue Dosis der körperlichen AktivitĂ€t, also IntensitĂ€t, HĂ€ufigkeit und /oder Bewegungsform / Sportart lassen sich allerdings (noch) keine eindeutigen Aussagen treffen. Es ist Konsens in allen bisher fĂŒr diese Altersgruppe vorliegenden Empfehlungen, so viel Bewegung wie möglich anzubieten bzw. den natĂŒrlichen Bewegungsdrang nicht einzuschrĂ€nken und die Eltern bzw. Betreuungspersonen in Bezug auf die Bedeutung von Bewegung zu sensibilisieren (Timmons u. a. 2012; Tremblay u. a. 2012). Risiken oder Nebenwirkungen durch eine vermehrte Bewegung wurden nicht beschrieben (Timmons u. a. 2012). Die Umgebungsbedingen sollten entsprechend kindgerecht sicher sein. FĂŒr die weiteren Altersgruppen, insbesondere ab dem Grundschulalter ist die Datenlage deutlich besser. Als Grundlage fĂŒr die kanadischen Bewegungsempfehlungen untersuchten Janssen u. LeBlanc (Janssen und Leblanc 2010) den Gesundheitsgewinn von körperlicher AktivitĂ€t fĂŒr Schulkinder: Mit dem Einfluss auf Cholesterin und die Blutlipide beschĂ€ftigten sich neun Studien. In einer Beobachtungsstudie zeigte sich, dass körperlich weniger leistungsfĂ€hige 12- bis 19-jĂ€hrige MĂ€dchen und Jungen ein etwa 1,9-fach bzw. 3,7-fach höheres Risiko einer HypercholesterinĂ€mie aufwiesen. Die ĂŒbrigen experimentellen Studien beschĂ€ftigten sich mit erhöhten Blutfettwerten und /oder Adipositas. Die Ergebnisse waren inkonsistent. Aerobe Belastungen fĂŒhrten zu einer Verbesserung v. a. der Triglyzeridspiegel. Die Effekte von Krafttraining waren minimal. Mit dem Einfluss auf den Blutdruck befassten sich elf Studien. Die Effekte waren aber fĂŒr das Ausdauertraining gering (Senkung um 1,39 mmHg bezĂŒglich des systolischen und 0,39 mmHg bezĂŒglich des diastolischen Blutdrucks) und fĂŒr das Krafttraining nicht wirklich beurteilbar. Die ZusammenhĂ€nge mit Übergewicht und Adipositas wurden deutlich hĂ€ufiger untersucht. In 31 Studien lag die EffektstĂ€rke fĂŒr Ausdauertraining bei −0,40 fĂŒr den prozentualen Körperfettanteil und −0,07 fĂŒr den BMI, fĂŒr Krafttraining lag die EffektstĂ€rkebei −0,19 fĂŒr den prozentualen Körperfettanteil. In Untersuchungen ĂŒber ZusammenhĂ€nge mit dem metabolischen Syndrom bzw. dem NĂŒchterninsulinspiegel zeigen sich EffektstĂ€rken fĂŒr das Ausdauertraining in der Höhe von −0,60 bzw. fĂŒr das Krafttraining von −0,31. Positive Ergebnisse wurden auch fĂŒr die Knochendichte, das Auftreten von Verletzungen, Depressionen und entsprechende Symptome berichtet. Allerdings bleibt auch hier noch vieles offen, z. B. im Hinblick auf Bewegungsformen / Sportarten, IntensitĂ€t, soziale und kulturelle Voraussetzungen sowie adĂ€quate alters- und geschlechtsbezogene Differenzierungen. In einer aktuelleren Übersichtsarbeit wurde der Zusammenhang zwischen der muskulĂ€ren Fitness als Ergebnis der körperlichen AktivitĂ€t und der Reduktion von (zentraler) Adipositas, kardio-metabolischen Risikofaktoren wie z. B. Insulinresistenz, Blutdruck, Knochengesundheit sowie SelbstwertgefĂŒhl untersucht (Smith u. a. 2014). Je höher
die UmfĂ€nge von körperlicher AktivitĂ€t sind, desto höher wird auch der gesundheitliche Nutzen angenommen. FĂŒr Deutschland zeigt sich anhand des Momo-Kollektivs (Momo: Motorik Modul als Subgruppe der reprĂ€sentativen KiGGS-KohorteStudie), dass unter  BerĂŒcksichtigung der AktivitĂ€t in der Freizeit, wie auch in Institutionen (Verein, Schule/Kindergarten usw.) eine wöchentliche Bewegungszeit der Jungen von durchschnittlich etwa 480 Minuten und bei MĂ€dchen von etwa 400 Minuten (n = 4.401) (Woll u. a. 2011). Auch wenn es sich bei dieser Betrachtung lediglich um die Summation der angegebenen Mittelwerte handelt, und dies nicht die RealitĂ€t ausgewĂ€hlter Subgruppen widerspiegelt, kann vorsichtig abgeleitet werden, dass durchschnittlich auf einen Tag bezogen voraussichtlich
damit also mehr als 60 Minuten an tÀglicher Bewegungszeit erreicht werden. Diese aktuell meist als Minimum geltenden 60 Minuten basieren auf Expertenkonsens bzw. epidemiologischen Daten,wie viel bzw. wenig Bewegung absolviert wird, und weniger auf einem daraus ableitbaren gesundheitlichen Nutzen. Daher werden inzwischen teils höhere Bewegungszeiten, z. B. Finnland, oder zumindest
fĂŒr ausgewĂ€hlte Altersgruppen, z. B. England, USA, empfohlen, weil damit ausdrĂŒcklich ein grĂ¶ĂŸerer gesundheitlicher Benefit verbunden wird. Entsprechend wurde bereits 2012 unter BerĂŒcksichtigung dieser nationalen Gegebenheiten im Expertenkonsens in Deutschland daher fĂŒr die Altersgruppe ab dem Grundschulalter eine Bewegungszeit von 90 Minuten fĂŒr Deutschland empfohlen (Graf u. a. 2014; Graf u. a. 2015).

Nutzen der verschiedenen Bewegungsformen und Umfang körperlicher AktivitÀt
Nur vereinzelt liegen Studien ĂŒber den Nutzen von körperlicher AktivitĂ€t zur Fortbewegung / beim Transport vor. Im Deutschen Expertenkonsens wird körperliche AktivitĂ€t zur Fortbewegung auf dem Schulweg empfohlen (Adams u. a. 2013; Graf u. a.
2014; Tudor-Locke u. a. 2011).
In der Literatur finden sich Hinweise zur Übersetzung der Empfehlung von 60 Minuten Bewegung am Tag in etwa 11.500 Schritte / Tag (Adams u. a. 2013) bzw. dezidierter nach Alter und Geschlecht fĂŒr MĂ€dchen im Grundschulalter zwischen 10.000 bis 12.000 Schritte / Tag bzw. fĂŒr Jungen dieser Altersstufe zwischen 13.000 bis 15.000 Schritte / Tag sowie fĂŒr spĂ€te Kindheit und Jugendalter zwischen
11.000 und 11.700 Schritte / Tag (Tudor-Locke u. a. 2011).
In verschiedenen Empfehlungen werden Hinweise zu bestimmten Formen körperlicher AktivitĂ€t gegeben (O’Donovan u. a. 2010; Tremblay u. a. 2011a). FĂŒr jĂŒngere Kinder ist dies das Spielen auf dem Fußboden und Toben, bei Ă€lteren Kindern das Radfahren. Allerdings liegt keine wissenschaftliche Evidenz fĂŒr die Bevorzugung oder Überlegenheit einzelner Bewegungsformen oder Sportarten vor.
Grundtenor ist, den Neigungen des Kindes zu folgen und die Bewegungszeit, v. a. bei jĂŒngeren Kleinkindern und Kindergartenkindern, nicht zu begrenzen.
FĂŒr Ă€ltere Kinder werden in den meisten Empfehlungen Angaben zu Bewegungsformen gemacht, die Ausdauer bzw. Muskelkraft verbessern sollen (Kahlmeier u. a. 2015). Dabei wird empfohlen, an drei und mehr Tagen pro Woche eine angemessene Beanspruchung der großen Muskelgruppen zur Verbesserung von Muskelkraft, Knochendichte und kardiorespiratorischen Fitness zu erzielen.
Die BewegungsausfĂŒhrungen sollten alters- bzw. entwicklungsangepasst durchgefĂŒhrt werden, um keine SchĂ€den am wachsenden Organismus herbeizufĂŒhren, und vor allem um Spaß und Freude von Kindern und Jugendlichen bei körperlicher AktivitĂ€t zu erzeugen (Physical Activity Guidelines Advisory Committee Report 2009). FĂŒr Kleinkinder (unter 3 Jahre) wird zusĂ€tzlich empfohlen, die Umgebungsbedingungen sicher zu gestalten. In einem aktuellen Review zur Verletzungen bei körperlicher AktivitĂ€t (Nauta u. a. 2015) wird fĂŒr die Altersgruppe von acht bis zwölf Jahren von 0,2 bis 0,3 medizinisch zu versorgenden UnfĂ€llen in 1.000 AktivitĂ€tsstunden berichtet. Die absolute Zahl war in nicht-organisierten Bewegungsfeldern höher als in organisierten Sportangeboten. Insgesamt fehlen altersbezogen differenzierte Zahlen. Bei Jugendlichen konnte gezeigt werden, dass durch ein gezieltes Training (v. a. der Koordination und Kraft) Sportverletzungen vorgebeugt werden kann (Rössler u. a. 2014).
Hinsichtlich des Einstiegs von inaktiven Kindern und Jugendlichen in körperliche AktivitÀt wird nur in den irischen Empfehlungen ein schrittweises Vorgehen empfohlen (Kahlmeier u. a. 2015; Department of Health and Children, Health Service Executive 2009).

Sitzende TĂ€tigkeiten in der Freizeit und Nutzung von Bildschirmmedien
Zunehmend hat sich sitzendes Verhalten bzw. Sedentarismus als eigenstĂ€ndiger Risikofaktor fĂŒr die Entwicklung von Übergewicht, aber auch fĂŒr psychosoziale AuffĂ€lligkeiten herausgestellt (Tremblay u. a. 2010). Unter sedentĂ€rem also sitzendem Verhalten wird körperliche InaktivitĂ€t z. B. beim Sitzen, Fernsehschauen, Videospielen mit einem geringen Energieverbrauch unter 1,5 MET verstanden.
Neben Hinweisen auf das Problem der Sitzzeiten beim (motorisierten) Transport im Sitzen, z. B. in Babyschale oder Kindersitz, beziehen sich die Empfehlungen auf die Nutzung audiovisueller Medien in der Freizeit (z. B. Videospiele und TV-Konsum), die explizit nicht zu schulischen Zwecken erforderlich sind (Tremblay u. a. 2010). Eine höhere Bildschirmmedienzeit (meist zwei bzw. drei Stunden) steht in Zusammenhang mit einer gesteigerten PrĂ€valenz von Übergewicht und Adipositas, einem höheren Körperfettanteil, einer geringeren Fitness, weniger Selbstbewusstsein, schlechterer akademischer Leistung sowie mehr VerhaltensauffĂ€lligkeiten (Tremblay u. a. 2011a). Dabei ist die AusprĂ€gung dieser Probleme umso grĂ¶ĂŸer, je lĂ€nger die Bildschirmmedienzeit dauert (Tremblay u. a. 2011a).

FĂŒr Kinder unter zwei Jahren wird empfohlen, Bildschirmmedienzeit komplett zu vermeiden (Brown 2011) und Kinder auch nicht beilĂ€ufig
dem Bildschirmmedienkonsum auszusetzen (kein laufender Fernseher, kein Fernseher im Kinderzimmer).
FĂŒr die Gruppen der 2- bis 5-JĂ€hrigen (Australian Government 2010; Kahlmeier u. a. 2015; Tremblay u. a. 2012) wird empfohlen, die Bildschirmmedienzeit möglichst zu vermeiden bzw. auf maximal eine Stunde tĂ€glich zu begrenzen. Im Deutschen Expertenkonsens wurde daher als maximale Zeitdauer fĂŒr unnötigen Bildschirmmediennutzung höchstens 30 Minuten / Tag im Kindergartenalter und höchstens 60 Minuten / Tag im Grundschulalter festgelegt (Graf u. a. 2014).

FĂŒr Ă€ltere Kinder werden meist maximal zwei Stunden Bildschirmmedienzeit in der Freizeit angegeben (Tremblay u. a. 2011a), diese wurden im Deutschen Expertenkonsens ebenfalls fĂŒr das Jugendalter ĂŒbernommen (Graf u. a. 2014).

Lerntips - Neuronale HintergrĂŒnde

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Kinder und Jugendliche lernen im Tiefschlaf. Sie lernen deshalb besonders schnell. Das Erinnern wird unterstĂŒtzt, in dem dafĂŒr gesorgt wird, dass nach dem Lernen ein ungestörter Schlaf möglich ist. Tiefschlaf ist dafĂŒr nötig. Durch eine gesunde Lebensweise, zum Beispiel mit ausreichend Bewegung, gesunder ErnĂ€hrung und mĂ€ĂŸigen Alkoholkonsum, wird der Tiefschlaf gefördert.

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(Quelle: TK-Magazin "Aktuell" 2/2016 S. 10-13)

Kinder- und Jugendsport im Umbruch - 09/2015

Die zunehmende Verbreitung der Ganztagsbetreuung und die EinfĂŒhrung der verkĂŒrzten Gymnasialzeit auf acht Schuljahre (Gymnasium G8) fĂŒhren dazu, dass Heranwachsende immer mehr Zeit in Bildungseinrichtungen verbringen, sich dort aber immer weniger ihrem Alter entsprechend bewegen.

Die verÀnderten, politisch gewollten Rahmenbedingungen im Erziehungs- und Bildungswesen machen es daher nötig, Spiel und Sport verstÀrkt in den TagesablÀufen institutioneller Einrichtungen zu verankern.

Zur gesamten Pressemitteilung des DOSB vom 14.08.2015 >>>

Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht:
Auszubildende in ThĂŒringen leben ungesund - Bericht der OTZ:

Kein FrĂŒhstĂŒck, zu viel Fastfood, zu wenig Schlaf, zu viel Alkohol und "stĂ€ndig" vor dem Computer. Der Lebenswandel vieler Lehrlinge klingt nach frĂŒhem Herzinfarkt. Die ThĂŒringer rangieren unter Durchschnitt.

mehr hier in der OTZ vom 08.09.2015 >>>