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Elterninformation "Schwimmen"

Zweiter Teil - Einzelregelungen

1. Schulschwimmen

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Es ist darauf zu achten, dass Sch├╝ler beim Schwimmen insbesondere

  • innerhalb der angewiesenen Bereiche bleiben;
  • andere Sch├╝ler nicht vors├Ątzlich unter die Wasseroberfl├Ąche tauchen;
  • nicht ohne vorherige Abk├╝hlung ins Wasser gehen.


├ťbungen mit erh├Âhten Gefahren (wie Startspr├╝nge, Wasserspringen, Tauchen) d├╝rfen nur dann im Unterricht erfolgen, wenn die Lehrer ├╝ber entsprechende eigene Erfahrungen verf├╝gen und das methodische Vorgehen beherrschen.
Die Sch├╝ler sind ├╝ber die besonderen Gefahren und Vorsichtsma├čnahmen zu belehren.
Kopf- und Startspr├╝nge in Becken mit weniger als 1,35 m Wassertiefe sind verboten.
Bei allen Spr├╝ngen ins Wasser darf erst gesprungen werden, wenn die Wasserfl├Ąche im Sprungbereich frei ist.
Lehrer m├╝ssen Schwimmkleidung oder andere f├╝r den Schwimmunterricht geeignete Kleidung tragen, die eine sofortige Rettung von Sch├╝lern erm├Âglicht.

1.1.3
Bei der Schwimmausbildung im Anfangsunterricht d├╝rfen von einem Lehrer h├Âchstens 15 Sch├╝ler gleichzeitig unterrichtet werden. Wird diese Messzahl ├╝berschritten, ist zus├Ątzlich die Anwesenheit einer weiteren Aufsichtsperson in der Schwimmst├Ątte erforderlich.
Diese Aufsichtsperson muss ├╝ber die aktuelle Rettungsf├Ąhigkeit verf├╝gen.
Im Schwimmunterricht der F├Ârderschule entscheidet der Schulleiter entsprechend Art und Umfang der Behinderung ├╝ber die Teilnahme der Sch├╝ler sowie ├╝ber den Einsatz eines weiteren Lehrers / einer weiteren Sonderp├Ądagogischen Fachkraft.

1.1.4
Der Schwimmunterricht ist nur in ├Âffentlichen Schwimmb├Ądern durchzuf├╝hren. Der von der Schule genutzte Beckenteil muss vom ├Âffentlichen Badebetrieb abgetrennt sein (z.B. Schwimmleine).
Lehrer m├╝ssen mit den Sicherheits- und Rettungsvorkehrungen so wie den g├╝ltigen Bestimmungen der jeweiligen Schwimmst├Ątte vertraut sein und sich von der Einsetzbarkeit der Rettungsgegenst├Ąnde sowie der Materialien der Ersten-Hilfe vor jeder Unterrichtsstunde ├╝berzeugen.
Die Zeitdauer einer ├ťbungseinheit ist entsprechend der Wasser- und Lufttemperatur sowie unter Ber├╝cksichtigung der speziellen Alters- und Entwicklungsbesonderheiten der Sch├╝ler festzulegen.

1.2 Einsatz von Sportlehrern im Schulschwimmunterricht

Voraussetzungen f├╝r den Einsatz als Lehrer im Schulschwimmunterricht sind:

  • der Nachweis einer Lehrbef├Ąhigung f├╝r das Fach Sport,
  • der Nachweis der Rettungsf├Ąhigkeit (mindestens das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen DRSA in Bronze).

 

1.3 Schwimmen und Baden bei sonstigen Schulveranstaltungen

Bei Schulveranstaltungen (Sch├╝lerfahrten, Schullandheimaufenthalten usw.), bei denen Sch├╝lern Gelegenheit zum Schwimmen und Baden in ├Âffentlichen Schwimmb├Ądern gegeben wird, muss die schriftliche Einwilligung der Erziehungsberechtigten vorliegen. Der Lehrer beh├Ąlt auch die Verantwortung ├╝ber die Aufsicht der Sch├╝ler, wenn in ├Âffentlichen Schwimmb├Ądern ein gepr├╝fter Schwimmmeister oder Facharbeiter f├╝r B├Ąderwirtschaft (Schwimmmeistergehilfe) den Badebetrieb ├╝berwacht.Schwimmen und Baden au├čerhalb ├Âffentlicher Schwimmb├Ąder (z.B. in offenen Gew├Ąssern) ist verboten.