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Eine Fahrt nach England - 2012

24. M├Ąrz 2012 - Der Beginn von sechs aufregenden Tagen. Schon lange haben wir auf diesen Tag hin gefiebert. Alle Achtkl├Ąssler des Gymnasiums Rudolstadt mit der Au├čenstelle Bad Blankenburg treffen sich am Busbahnhof um 21.30 Uhr.

Um 22 Uhr soll es losgehen. P├╝nktlich um 22 Uhr f├Ąhrt der erste Bus ab, aber unserer kommt nicht. Ungeduldig warten wir in der K├Ąlte, aber kein Bus ist in Sicht. Erst eineinhalb Stunden sp├Ąter erreicht auch unser Doppelstockbus den Treffpunkt. Wir sind sehr erleichtert, noch schnell alle Koffer einladen und uns von unseren Eltern verabschieden und losgeht es.

Trotz der engen Sitzpl├Ątze versuchen wir etwas zu schlafen. Wir fahren durch die Niederlande, Belgien und schlie├člich Frankreich. Mittags erreichen wir Calais, von dort aus geht es mit der F├Ąhre nach Dover. Auf der F├Ąhre probiere ich sofort das traditionelle Gericht "Fish and Chips". Aber ich muss sagen dass mir Th├╝ringer Kl├Â├če besser schmecken.

Sonntagnachmittag kommen wir in Dover an. Dort besuchen wir Dover Castle, eine riesige Burganlage. Ich bin beeindruckt. Nach einem zweist├╝ndigen Aufenthalt dort fahren wir nach Hastings. An uns sausen gr├╝ne Wiesen mit Schafen und zerfallenen Burgen ├╝bers├Ąt, vorbei. Ich glaube ich habe mich hier in die Natur verliebt.

In Hastings angekommen, werden wir von unserem Reiseveranstalter "Senlac Tours" freundlich begr├╝├čt und in unsere Gastfamilien ├╝bergeben .Es herrscht eine gro├če Aufruhr, weil niemand wei├č, wer in welche Gastfamilie kommt. Als fast alle Gastfamilien weg sind, warten Michelle, Steffi, f├╝nf M├Ądchen aus Bad Blankenburg und Ich auf unsere Abholung. Doch niemand kommt also werden wir mit einen Taxi zu unseren Gastfamilien gebracht. Michelle, Steffi und ich wohnen bei Mrs. Jayne in der Braybrook Road 99. Sie ├Âffnet uns die T├╝r und zeigt uns unsere Unterkunft. Ich bin von unserer Gastmutter entt├Ąuscht, denn sie ist unfreundlich und ihre Wohnung schmutzig. Wir essen noch mit ihr Abendbrot und schlafen geschafft ein.

Am n├Ąchsten Tag stehen wir um 7 Uhr auf und machen uns f├╝r den anstehenden Tag in London fertig. Wir fr├╝hst├╝cken und erhalten unsere Lunchpakete. P├╝nktlich 8 Uhr werden wir an unseren "Pick- up -Point" abgeholt. Als wir alle "eingeladen" haben fahren wir zwei Stunden nach London. Ich freue mich schon sehr auf diesen Tag, denn das Wetter ist fantastisch. Zuerst besuchen wir Greenwich und den Nullmeridian. Die verstorbenen Pesttoten liegen unter den gr├╝nen Wiesen begraben. In Greenwich machen wir sofort sch├Âne Bilder. Die Natur in Greenwich ist etwa zwei Wochen weiter als in Deutschland. Anschlie├čend fahren wir in das Zentrum von London. Hier ist alles so schnell und aufregend, ├╝berall gibt es etwas anderes zu sehen. Wir unternehmen eine Stadtrundfahrt mit unserem Bus. Alle fotografieren und filmen die Sehensw├╝rdigkeiten, an denen wir vorbeikommen. Es entsteht ein richtiges Blitzlichtgewitter. So sehen wir zum Beispiel den Hyde Park, den Buckingham Palace, Big Ben, Nelson oder das London Eye. Wir entdecken so viele tolle Dinge, dass ich einige schon fast wieder vergessen habe. Danach besichtigen wir das gro├če Wachsfigurenkabinette, der Madame Tussauds. Dort lassen wir uns mit vielen Stars wie Madonna, Michael Jackson, die Beatels fotografieren. Ich dachte ja, dass es toll wird, aber dass das Wachsfigurenkabinett so umwerfend sch├Ân ist, habe ich nicht gedacht.

Nach dem Besuch haben wir Freizeit, aber wir k├Ânnen uns nicht ausruhen. In kleinen Gruppen laufen wir durch London und m├╝ssen Fragen, welche von unseren Reiseunternehmen gestellt wurden, beantworten. Zum Gl├╝ck treffen wir einen schlauen Passanten, der uns hilft. Nat├╝rlich bleibt noch ein wenig Zeit zum Shoppen. Unser Treffpunkt ist der "Speakers Corner", von dort aus fahren wir zur├╝ck in unsere Gastfamilien. Wenig sp├Ąter schlafe ich gl├╝cklich ein.

Ich werde vom sch├Ânsten Sonnenschein geweckt, dass ├╝bliche Prozedere folgt. Mit Schmetterlingen im Brauch steht uns heute der l├Ąngte Ausflug unserer Reise bevor. Ein Besuch im Tower ist geplant. Der Tower wirkt auf mich gro├č und sch├Ân aber ich empfinde die Besichtigung etwas langweilig. Anschlie├čend laufen wir durch die vollen Stra├čen von London zum "Natrual Museum". Ich bin v├Âllig ├╝berw├Ąltigt von diesen gro├čen Naturkundemuseum, hier kann man so viel ausprobieren.

Straff geht es weiter auf unserer Tour durch den wundersch├Ânen Hyde Park. Wir haben alle gro├čen Hunger und suchen ein McDonald. Satt fahren wir mit der Tube zum Theater. Es ist in zwischen dunkel geworden als wir das Musicalhaus erreichen. Wir sehen das Musical "Wicked". Gut, dass ich mich vorher ├╝ber "Wicked" informiert habe, sonst h├Ątte ich den Sinn nicht verstanden. Das St├╝ck handelt von zwei Hexen, doch am meisten begeistert mich die B├╝hnengestaltung und die bunten Kleider der Darsteller. Um 23 Uhr fahren wir mit der Tube zu unserem Treffpunkt, wo uns unser Busfahrer abholt. Es ist still im Bus, denn viele schlafen. Um ein Uhr gehen wir zu unseren Gastfamilien und schlafen sofort ein.

Zum Gl├╝ck klingelt der Wecker nicht so zeitig, da wir erst um zehn Uhr abgeholt werden. Brighton steht auf dem Programm. In Brighton besichtigen wir eine gro├če Villa. Anschlie├čend haben wir Freizeit, m├╝ssen aber wieder Fragen beantworten. Dieses Mal ├╝ber die Stadt Brighton. Wir befragen erneut Passanten, die uns helfen. Nat├╝rlich bleibt wieder etwas Zeit um Souvenirs zu kaufen. Ich muss sagen, dass mir Brighton besser gef├Ąllt als London. Wir nutzen das herrliche Wetter und legen uns an den sch├Ânen Strand von Brighton. Wir lachen viel und sind uns einig, hier l├Ąsst es sich leben. Doch leider holt uns der Bus schon wieder ab.

N├Ąchster Halt sind die Kreidefelsen, dort haben wir eine tolle Aussicht auf die Nordsee. Doch erneut dr├Ąngt die Zeit und wir werden wieder nach Hause gebracht. Wir essen noch mit unserer Gastmutter Abendbrot und gehen zufrieden zu Bett. Nein, der letzte Tag. Die Koffer sind gepackt und wir verlassen unsere Gastmutter mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Sie bestellt uns ein Taxi zum Bus, denn dort werden unsere Koffer schon eingeladen. Unser Quiz wird auch ausgewertet und tats├Ąchlich unsere Gruppe hat gewonnen. Als Preis erhalte ich eine gro├če Englandfahne. Zum letzten Mal unternehmen wir etwas.

Hastings ist an der Reihe. Wir laufen durch die Schmugglerh├Âhlen. In diesen versteckten fr├╝her Leute ihre Waren. Ich finde es hier zwar etwas gruselig, "Schnell wieder raus"! Leider haben wir nicht mehr so viel Zeit, um Hastings genauer anzusehen. Wir sind schon in Richtung Dover, als unser Bus ein letztes Mal in Canterbury stoppt.

Von au├čen betrachten wir eine gro├če Kirche, pr├Ąchtig gebaut. Aber wir besichtigen sie nicht von inne. In Canterbury kaufe ich mir viele englische Bonbons und Tee. Schlie├člich fahren wir nach Dover zu unserer F├Ąhre. Das Wetter ist super, so dass wir tolle Bilder au├čen auf der F├Ąhre machen. Steffi, Laureen, Cindy, Michelle und ich sammeln unsere ├╝brigen Pounds und Pennys- von diesen Geld kaufen wir uns auf der F├Ąhre Snacks.

Nachmittags haben wir endlich Calais erreicht. Als Kr├Ânung unserer erlebnisreichen Reise verfolgen wir einen wundersch├Ânen Sonnenuntergang.

Erst fr├╝h um 6 Uhr fahren wir in den Rudolst├Ądter Busbahnhof ein. Wir werden schon von unseren Eltern erwartet. Ich bin traurig, dass die sch├Âne Zeit vorbei ist, aber ich freue mich auch schon auf die bevorstehenden Ferien. Die Reise werde ich nie vergessen.

Impressionen